Warum ich keine klassischen Energy Drinks mehr trinke (und wie daraus ONE FOR wurde)

Warum ich keine klassischen Energy Drinks mehr trinke (und wie daraus ONE FOR wurde)

Vor ein paar Jahren hatte ich eine sehr klare Routine: lange Autofahrt nach München, ich greife unterwegs an der Tankstelle zu einem klassischen Energy Drink, und für die nächsten 90 Minuten fühle ich mich wach.

Dann kam der Crash. Ich kenne diesen Moment heute besser, als mir lieb ist. Erst die Zuckerwelle, dann die Müdigkeit, dann das Bedürfnis, gleich nochmal nachzulegen. Bei jeder zweiten Fahrt das gleiche Spiel.

Irgendwann habe ich mir die Frage gestellt: Warum gibt es eigentlich kein Getränk, das mich wach hält, ohne mich danach wieder runterzuziehen?

Aus dieser Frage ist ONE FOR entstanden.

Was mich an klassischen Energy Drinks gestört hat

Ich war nie jemand, der Energy Drinks grundsätzlich verteufelt hat. Ich habe sie selbst getrunken, jahrelang. Aber wenn ich ehrlich auf die Zutatenlisten geschaut habe, ist mir klargeworden, dass mir drei Dinge fundamental nicht passen:

1. Der Zucker. Eine 250-ml-Standard-Dose enthält oft 27 Gramm Zucker — das sind rund neun Stück Würfelzucker.

Genau diese Zuckermenge ist der Hauptgrund für den späteren Crash: Blutzucker hoch, Insulin reagiert, Blutzucker fällt, du bist müder als vorher.

2. Das Taurin. Wird oft mit angeblicher Leistungssteigerung beworben, aber wissenschaftlich ist die Wirkung beim

Menschen in den üblichen Mengen umstritten. Mein Körper produziert Taurin selbst — warum sollte ich es mir zusätzlich in einer aromatisierten Flüssigkeit zuführen?

3. Das isolierte Koffein. Es wird sehr schnell aufgenommen, gibt einen abrupten Kick und ist genauso abrupt wieder

weg. Wer schon mal das leichte Zittern in den Fingern nach zwei Dosen erlebt hat, weiß, wovon ich rede.

Dazu kommen die künstlichen Aromen, die Farbstoffe und der allgemeine Eindruck, ein chemisches Produkt zu trinken

— nicht ein Getränk.

Was es auf dem Markt nicht gab

Ich habe dann angefangen, im Supermarkt gezielt nach Alternativen zu suchen. Das war frustrierend.

Auf der einen Seite die klassischen Energy Drinks, die ich gerade aufzählt habe. Auf der anderen Seite "gesunde"

Alternativen, die meistens nach Kräutertee mit Kohlensäure schmeckten und so wenig Wirkung hatten, dass ich nach der Hälfte der Dose wieder bei Kaffee war.

Es gab also entweder Geschmack und Wirkung mit Crash — oder Anspruch ohne Genuss. Die Mitte fehlte komplett.

Genau diese Mitte wollte ich bauen.

Wie ONE FOR entstand

Im Oktober 2022 habe ich angefangen, ernsthaft an einer eigenen Rezeptur zu arbeiten. Ich hatte das Glück, schnell Kontakt zur iprona Group aufzubauen — einem der weltweit führenden Unternehmen für Fruchtextrakte und funktionale Pflanzenwirkstoffe. Was Iprona an Wissen über Pflanzenextrakte mitbringt, war für mich vom ersten Gespräch an beeindruckend.

Wir haben uns auf drei klare Prinzipien geeinigt:

Koffein aus natürlichen Quellen. Konkret aus Guarana. Das Koffein ist dort an pflanzliche Gerbstoffe gebunden und wird dadurch langsamer und gleichmäßiger freigesetzt als isoliertes Koffein.

Kein zugesetzter Zucker. Stattdessen die in der EU seit Jahrzehnten zugelassenen Süßungsmittel Acesulfam K und Sucralose — kalorienfrei, blutzuckerneutral.

Funktion statt Marketing-Versprechen. Jede Sorte sollte eine konkrete Alltagssituation abdecken: Sport, Konzentration, Genuss. Nicht eine Allzweckwaffe sein.

Daraus sind die drei Sorten geworden, die heute auf unserer Shop-Seite stehen:

ONE FOR Sport — für Training und aktive Phasen, mit B-Vitaminen, Zink, Natrium, Calcium, Magnesium und natürlichem Koffein aus Guarana.

ONE FOR Focus — für Konzentrationsphasen, mit B-Vitaminen, Pantothensäure und drei Pflanzenextrakten, die in der traditionellen Pflanzenkunde seit Jahrhunderten genutzt werden: Ginkgo, Kurkuma, Ashwagandha.

ONE FOR Mood — koffeinfrei, fruchtig, für Genuss-Momente. Mit B-Vitaminen, Vitamin E und Zink.

Was anders ist, wenn man ONE FOR trinkt

Ich habe in den letzten Monaten oft die gleiche Beobachtung gehört, wenn Menschen ONE FOR zum ersten Mal probieren — vor allem die Focus-Sorte:

"Du merkst richtig die Wirkung. Aber nicht so abrupt wie bei einem Red-Bull-Vergleich. Eher gleichmäßig."

Das ist genau das, was wir wollten. Natürliches Koffein aus Guarana wirkt anders als isoliertes Koffein aus einem Pulver. Du kommst nicht schlagartig hoch — du gleitest in eine wachere Phase. Und weil kein Zucker da ist, kommst du auch nicht abrupt wieder runter.

Mein eigener Konsum hat sich entsprechend verändert. Wenn ich jetzt unterwegs bin, brauche ich nicht mehr zwei Dosen, um über drei Stunden zu kommen. Eine reicht.

Was ich heute weiß, was ich vor drei Jahren noch nicht wusste

Wenn ich auf den ganzen Prozess zurückblicke, ist das vielleicht das wichtigste Learning: Ein guter Drink ist immer eine Kombination aus zwei Dingen — Funktion und Geschmack. Wenn er nur funktional ist und nicht schmeckt, trinkst du ihn einmal. Wenn er nur schmeckt und nichts liefert, kannst du auch eine Limo nehmen.

Wir haben Monate damit verbracht, diese Balance hinzubekommen. Ich kann heute mit gutem Gewissen sagen, dass wir bei allen drei Sorten dort sind, wo ich sie haben wollte.

Falls du noch mit klassischen Energy Drinks unterwegs bist und genau das gleiche Gefühl kennst wie ich vor drei Jahren — probier es einmal aus. Wir haben dafür ein Probierset gemacht, in dem alle drei Sorten enthalten sind. Damit kannst du selbst entscheiden, was zu dir passt — ohne dich gleich auf eine Sorte festlegen zu müssen.

— Felix Covi

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